SPD will kommunale „Regionsküche“ für Schulen aufbauen

 

Die SPD-Regionsfraktion in der Region Hannover setzt sich für den Aufbau einer kommunalen „Regionsküche“ ein. Ziel ist es, die Mittagessenversorgung an Schulen künftig gesünder, verlässlicher und familienfreundlicher zu gestalten. Ein entsprechender Antrag wird in die politischen Gremien eingebracht.

 

Mehr Qualität und Verlässlichkeit in der Schulverpflegung

Aktuell ist die Schulverpflegung durch viele unterschiedliche Modelle, Verträge sowie stark variierende Qualitäts- und Preisniveaus geprägt. Aus Sicht der SPD führt das zu Ungleichheiten zwischen Schulen und Kommunen und erschwert eine strategische Steuerung.

Mit einer kommunalen „Regionsküche“ soll sich das ändern:

  • verbindliche Qualitätsstandards
  • mehr Versorgungssicherheit
  • stärkere Einbindung regionaler Wertschöpfung

 

Bildungsgerechtigkeit im Blick

Für Eva Bender, Kandidatin der SPD für das Amt der Regionspräsidentin, ist klar:
Ein gesundes Mittagessen ist ein zentraler Baustein für Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit. Gerade mit dem weiteren Ausbau der Ganztagsschulen müsse auch die Qualität der Verpflegung neu gedacht werden.

 

Versorgung aus einer Hand denken

Auch die Vorsitzende der SPD-Regionsfraktion, Regina Hogrefe, betont die Chancen eines solchen Modells: Eine Regionsküche könne helfen, die Mittagessenversorgung zentral zu organisieren, Qualitätsstandards zu sichern und gleichzeitig regionale Lieferstrukturen zu stärken.

Dabei sollen bewusst verschiedene Modelle geprüft werden – von einer Eigenorganisation der Region bis hin zu interkommunalen Kooperationen. Eine Vorfestlegung gibt es nicht.

 

Ganztag braucht mehr als Unterricht

Neben der organisatorischen Frage geht es auch um die pädagogische Bedeutung. Für den schulpolitischen Sprecher Thilo Scholz ist klar: Eine gute Verpflegung ist Teil des Bildungsauftrags und unverzichtbar für einen funktionierenden Ganztag.

 

Familienfreundlich und sozial gedacht

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der praktischen Umsetzung im Alltag:
Bestell- und Bezahlsysteme sollen künftig einfacher, digitaler und besser mit bestehenden Sozialleistungen verzahnt werden – damit alle Kinder gleichermaßen Zugang zu gutem Essen haben.

 

Nächste Schritte

Die Regionsverwaltung soll nun eine umfassende Bestandsaufnahme vorlegen, mögliche Organisationsmodelle prüfen und einen konkreten Zeit- und Maßnahmenplan entwickeln. Auch Modellkommunen für ein Pilotprojekt sollen identifiziert werden.

Auf dieser Grundlage wird anschließend über die konkrete Ausgestaltung und den schrittweisen Aufbau der Regionsküche entschieden.

 

Für die SPD ist klar: Gute Schulverpflegung ist Teil moderner Bildungspolitik – und eine Frage der sozialen Gerechtigkeit.

 

2026 03 02 Pressemitteilung Mittagessen