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29. Oktober 2018: Mit Caren Marks hinter die politische Kulisse Berlins geschaut

Bei schönstem Reisewetter verbrachten rund 50 Bürgerinnen und Bürger auf Einladung der SPDBundestagsabgeordneten Caren Marks drei Tage in Berlin.

Die Informationsfahrt für politisch Interessierte bot ein abwechslungsreiches Programm. Gleich zu Beginn begrüßte Caren Marks ihre Gäste im Paul-Löbe-Haus und berichtete über ihre Arbeit als Abgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
In dem Gespräch war auch das 100-jährige Jubiläum des Frauenwahlrechts Thema. Das hart erkämpfte Frauenwahlrecht wurde am 12. November 1918 verkündet und am 19. Januar 1919 mit der Wahl der Deutschen Nationalversammlung erstmalig in Deutschland ausgeübt. „Die Frauen müssen dafür allerdings nicht dankbar sein, vielmehr wurde eine Selbstverständlichkeit endlich durchgesetzt“, so Caren Marks, die die damaligen Worte der SPD-Politikerin Marie Juchacz aufgriff.
Die Reichstagsabgeordnete Marie Juchacz, eine engagierte Sozialpolitikerin und auch Gründerin der Arbeiterwohlfahrt, hatte als erste Frau in einem deutschen Parlament geredet. „Dies Jubiläum ist Anlass, auf das Erreichte der letzten 100 Jahre in der Gleichstellung zurückzublicken und gleichzeitig entschlossen weiterzumachen.“
Interessante Einblicke in die deutsche Geschichte erhielt die Gruppe durch den Besuch des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit und der Ausstellung „Story of Berlin“ sowie der Besichtigung des Notaufnahmelagers Marienfelde und der Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße.
Beim Informationsgespräch im Bundesfamilienministerium standen wieder aktuelle Themen und Vorhaben wie das „Gute KiTa-Gesetz“ auf der Tagesordnung. Spannend und hochaktuell war auch das Thema der Plenardebatte im Deutschen Bundestag, die die Gruppe live von der Besuchertribüne des Plenarsaals verfolgen konnte: Die Kanzlerin hielt eine Regierungserklärung zum Europäischen Rat.
Caren Marks freute sich über das Interesse ihrer Gäste aus dem gesamten Wahlkreis: „Diese Fahrten tragen dazu bei, politische Hintergründe kennenzulernen und politische Prozesse besser zu verstehen.“

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